Hap-Ki-Do Club Oelde setzt ein Zeichen!
Erster Oelder Verein im Qualitätsbündnis „Schutz vor Gewalt im Sport“

Ein besonderer Meilenstein für den Hap-Ki-Do Club Oelde und den Sport in Oelde: Der Verein ist der erste Verein in Oelde, der in das Qualitätsbündnis des Landessportbundes NRW zum Schutz vor Gewalt im Sport aufgenommen wurde. Der Weg dorthin begann bereits vor mehr als zwei Jahren. Im Rahmen einer Mitgliederversammlung wurden die Mitglieder des Hap-Ki-Do Clubs Oelde erstmals für das Thema „Schutz vor Gewalt im Sport“ sensibilisiert und über die Bedeutung eines Schutzkonzeptes für den Verein informiert.
Seitdem hat sich der Verein intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Ein wichtiger Bestandteil war ein Sensibilisierungsworkshop für alle im Verein tätigen Personen sowie interessierte Eltern. Gemeinsam wurden mögliche Grenzverletzungen und Gefährdungssituationen im Vereinsalltag thematisiert und eine gemeinsame Haltung zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und allen Vereinsmitgliedern entwickelt.
Eng begleitet wurde der gesamte Prozess von Inga Teckentrup, Fachkraft Schutz vor Gewalt beim KSB Warendorf. Von der ersten Sensibilisierung über die Risikoanalyse bis hin zur Entwicklung und Weiterentwicklung des Schutzkonzeptes stand sie dem Verein beratend und unterstützend zur Seite. Dabei wurde gemeinsam genau hingeschaut: Wo können im Vereinsalltag Risiken entstehen? Welche Strukturen und Situationen müssen berücksichtigt werden? Und welche Maßnahmen braucht es, damit sich alle im Verein sicher fühlen können?
Auf Grundlage der Risikoanalyse wurde das Schutzkonzept des Hap-Ki-Do Clubs Oelde entwickelt. Den abschließenden Feinschliff erarbeiteten Bettina Behrendt, Abteilungsleitung HKD, und Inga Teckentrup gemeinsam. Auch die neu entstandene Axtbacharena wurde noch einmal unter dem Blickwinkel des Schutzes vor Gewalt betrachtet und in das Schutzkonzept einbezogen. Nachdem der Vorstand das Schutzkonzept verabschiedet hatte, stellte der Verein den Antrag auf Aufnahme in das Qualitätsbündnis des Landessportbundes NRW. Der Antrag wurde positiv beurteilt. Damit ist der Hap-Ki-Do Club Oelde nun der erste Verein in Oelde im Qualitätsbündnis „Schutz vor Gewalt im Sport“.
Übergabe in der neuen Axtbacharena
Die offizielle Übergabe des Qualitätsbündnisses fand im Rahmen einer Trainingseinheit in der neuen Axtbacharena statt. Sportler*innen und Trainer*innen aus beiden Abteilungen waren dabei, ebenso Eltern auf der Tribüne.

Bettina Behrendt und Inga Teckentrup nutzten die Gelegenheit, den Anwesenden noch einmal kurz zu erläutern, welche Funktion das Schutzkonzept hat und dass der Schutz vor Gewalt eine gemeinsame Aufgabe aller Vereinsmitglieder ist. Eine wichtige Botschaft stand dabei im Mittelpunkt: „Wir dürfen Trainer*innen ansprechen, wenn uns etwas auffällt, was nicht in Ordnung ist.“ Denn ein Schutzkonzept ist mehr als ein Dokument. Es soll im Vereinsalltag gelebt werden. Dafür braucht es Aufmerksamkeit, eine offene Gesprächskultur und Menschen, die bereit sind hinzuschauen und zu handeln. Bei der Übergabe waren vom Verein Bettina Behrendt (Abteilungsleitung HKD), Pierre Bartholmeus (2. Vorsitzender) und Juliane Nienaber (Abteilungsleitung Judo) anwesend.

Der KSB Warendorf freut sich, den ersten Verein in Oelde auf diesem wichtigen Weg begleitet zu haben. Die enge Zusammenarbeit mit Inga Teckentrup als Fachkraft Schutz vor Gewalt hat den Verein über den gesamten Prozess hinweg unterstützt, von der ersten Auseinandersetzung mit dem Thema bis zur erfolgreichen Aufnahme in das Qualitätsbündnis. Mit dem Schutzkonzept und der Aufnahme in das Qualitätsbündnis setzt der Hap-Ki-Do Club Oelde ein wichtiges Zeichen für einen sicheren, respektvollen und achtsamen Sportverein.

weitere Infos findet ihr hier: https://kampfkunst-oelde.de/schutz-vor-gewalt
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